Neuendorf
Aus Stadtwiki Koblenz
| Koblenz-Neuendorf | |
|---|---|
| Koblenz-Neuendorf | |
| Basisdaten | |
| Stadtteil seit: | 1891 |
| Fläche: | 5,46 km² |
| Einwohner: | 5.634 (31. Dez. 2007) |
| Bevölkerungsdichte: | 1032 Einwohner je km² |
| Postleitzahl: | 56070 |
| Vorwahl: | 0261 |
| Kfz-Kennzeichen: | KO
|
Neuendorf ist ein Stadtteil von Koblenz. Er liegt im Norden zwischen Lützel und Wallersheim auf der linken Rheinseite. Neben einem dichten Wohngebiet gibt es hier eine Grundschule und einen alten Luftschutzbunker. Wahrzeichen von Neuendorf ist die St.-Peter-Kirche am Rheinufer.
Inhaltsverzeichnis |
Geschichte
Neuendorf wurde erstmalig 1289 unter dem Namen Nova villa erwähnt. Anfang des 19. Jahrhunderts bauten die Preußen die Festung Koblenz. Mit Bau der Feste Kaiser Franz in Lützel wurde auch die vorgelagerte Verteidigungsanlage Neuendorfer Flesche errichtet. Die unterirdisch erhalten gebliebenen Teile der Flesche liegt heute auf dem Gebiet der Rheinkaserne.
Neuendorf wurde am 1. Juli 1891 in die Stadt Koblenz eingemeindet. Die Firma Stabilus siedelte das Hauptwerk 1937 in Neuendorf an. Von hier werden Gasdruckfedern für den gesamten Weltmarkt produziert.
Hochwasser
Weite Flächen werden insbesondere bei den Frühjahrshochwassern regelmäßig überflutet. Neuendorf gehört meist zu den am schlimmsten von den Hochwassern betroffenen Gebieten in Koblenz. Die Stadt Koblenz plant einen Hochwasserschutz für die Stadtteile Lützel, Neuendorf und Wallersheim.
Im März 2006 wurde die Bearbeitung der ersten Planungsstufe, der Vorplanung, für den Hochwasserschutz Koblenz abgeschlossen. Aufgabe der Vorplanung ist es, verschiedene alternative Lösungsmöglichkeiten aufzuzeigen, untereinander zu vergleichen und zu bewerten sowie abschließend eine Vorzugsvariante zu empfehlen. Mit Stadtratsbeschluss vom 18. Mai 2006 wurde seitens der Stadt Koblenz beschlossen, die in der Vorplanung empfohlene Vorzugsvariante weiter zu verfolgen.
Im Dezember 2006 wurde die Entwurfsplanung fertig gestellt und mit der Zusammenstellung der Genehmigungsplanung begonnen, so dass im April 2007 das Genehmigungsverfahren durch die SGD Nord eingeleitet werden konnte.
Sport
Fußball
Überregionale Bekanntheit hat Neuendorf insbesondere durch seinen im Jahr 1911 gegründeten Fußballverein TuS Neuendorf erlangt. 1982 wurde er in TuS Koblenz umbenannt. Der Verein spielte früher in der erstklassigen Fußball-Oberliga Südwest und seit der Saison 2006/07 in der 2. Bundesliga.
Infrastruktur
Friedhof
Der am Wallersheimer Weg und am Nauweg gelegene Friedhof ist 1830 entstanden. Es finden sich folgende Grabarten: Wahl-, Reihen-, Urnenreihen- und Urnenwahlgräber. Die Kriegsgräberanlage befindet sich am Nauweg und historische Gräber entlang des Weges vom Eingang Nauweg bis zur Pastorenkapelle. Im Inneren der kleine Andachtskapelle ist das Bildnis von Jesus als guter Hirte zu sehen. Historische Grabkreuze aus dem 18. Jahrhundert stehen auf Feld 12. Am Eingangsbereich Wallersheimer Weg befindet sich die Friedhofskapelle mit Vorplatz. Nur vom Nauweg aus zu erreichen ist das Nellenheiligenhäuschen. Friedhofsträger ist die Stadt Koblenz.
Literatur
- Friedhof Neuendorf. In: Stadt Koblenz. Der Friedhofswegweiser. Diesseits und Jenseits. Information, Hinweise, Standorte, Historie, Anschriften, Inserate. 1. Ausgabe. Leipzig 2005, Seite 50-52
Artikelquelle
Artikelquelle
Dieser Artikel basiert auf dem Wikipedia-Artikel Koblenz-Neuendorf vom 21. Jan. 2009, 17:09 Uhr. Eine Liste der Autoren des Ursprungsartikels ist in der Wikipedia zu finden.